Senfkornprojekt

Da an der P.J.Tsaitsaib C.S. Dreimal wöchentlich Nachmiitagsunterricht angeboten wird, ruht dieses Projekt zur Zeit. 

Das Senfkornprojekt unterstützt 20 ehrgeizige Kinder von der 5. und 6. Klasse und 10 Kinder der 7. Klasse aus beiden Schulen, die zu Hause in ihren Hütten keine Möglichkeit haben, Hausaufgaben zu machen, weil es dort schlicht keine Tische und Stühle gibt und auch kein Umfeld zum Lernen. Die Kinder erhalten außerdem eine Mahlzeit.

Jugendliche, die nicht mehr zur Schule gehen, kochen für die Kinder und helfen ihnen bei den Aufgaben. Sie haben so ihrerseits eine sinnvolle Aufgabe gefunden, da es in Hoachanas praktisch unmöglich ist, eine Arbeitsstelle zu finden.

Die Kinder kommen je zweimal wöchentlich direkt nach der Schule zum Christo-Centre (Kindergarten). Dort machen sie Hausaufgaben, lernen Englisch und lesen. Danach gehen sie zur “Arche” zum Mittagessen.

Begonnen hat das Projekt mit der Spende von Jugendlichen des Evangelischen Jugendzentrums in Aschaffenburg im Jahre 2002. In dieser Zeit trafen sich die Kinder in der alten Kirche in Hoachanas und aßen unter Bäumen. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler der Musik-Hauptschule in St. Pölten (Österreich) sicherte zwei Jahre lang die Kosten für das Mittagessen.

 

Herzlichen Dank für die zweckgebundene Spenden, mit denen das Senfkornprojekt im Januar 2011 neu starten konnte, nachdem wir es aus Geldmangel im Oktober schließen mussten. Besonderen Dank an die Ludgerus Schule Schotthock in Rheine, der Familie Bertzik, die ein Benefiz-Fussballturnier in Oelde organisierte und für eine Geburtstagsspende.

Wir brauchen € 75 pro Woche, um für die 30 Kinder, zwei “Lehrerinnen” und zwei Köchinnen das Mittagessen zu kaufen.

Die Kinder wurden von den Lehrern ausgewählt. Auf die Frage, wer in das Projekt wollte, haben sich weit mehr Kinder gemeldet, es wurden aber bevorzugt solche genommen, die keine Patenkinder waren.

 Das Senfkornprojekt hilft auf dreifache Weise:

  • den Schulkindern, die in Ruhe Hausaufgaben machen können und eine ordentliche Mahlzeit erhalten.
  • den Jugendlichen, die für die Kinder kochen und sie während der Lernzeit beaufsichtigen. Sie haben je zweimal wöchentlich eine sinnvolle Aufgabe und erhalten ebenfalls ein Essen.
  • den Müttern oder Großmüttern, die für die Kinder verantwortlich sind. Sie wissen, dass die Kinder für die Schule lernen und mit einer Mahlzeit versorgt werden. So ist ihnen diese Sorge abgenommen.