Rundbrief Juli 2017

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Dear friends of the Hoachanas-Children-Fund,

The “Proud Nama Footprints” are back home. It was an incredibly successful concert tour: about 5000 people were impressed with their performances in concerts and church services and for hundreds of children in kindergartens and schools it was an impressive experience. So many people came after the concerts thankful that they could experience it! Everywhere, the audience were moved by the boundless joy of life of the singers, and also by their touching and moving songs.

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The “Proud Nama Footprints” were true ambassadors of the Hoachanas-Children-Fund, the ethnic group of Nama and of whole Namibia. They have sung and danced about the footprints of their history, but they have certainly left footprints on everyone they met. And they too got back home with impressions of Germany and the Germans, they had imagined the Germans quite differently, and were surprised by the kindness and excitement with which they were received everywhere. Everywhere the hosts cried, when we left again, but every time they were invited again. Many of the hosts thanked me that they could have the experience of accommodating young people from Hoachanas!

Thanks to everyone once again that helped to make this possible!

Rundbrief April 2016

Angesichts des Leids und Elends in unserer Nachbarschaft und der ganzen Welt, das uns über die Fernsehbilder und Nachrichten so nahekommt, mag sich so manch einer fragen, ob es sinnvoll ist, den Menschen in Hoachanas über den Hoachanas-Children-Fund zu helfen. Der kleine Ort ist 10 000 km entfernt, die Menschen leben im Frieden und sind keinen Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt.

Ich denke, in unserer globalen Welt, in der wir alle so eng zusammengerückt sind, ist es einfach wichtig und richtig, in irgendeiner Form zu helfen. Und das jedenfalls kann ich Ihnen versichern: In Hoachanas kommt die Hilfe an! In den vergangenen 15 Jahren hat sich schon ganz viel getan – danke für jede Unterstützung! Jedes Jahr kommen viele Spender und Paten nach Hoachanas, besuchen ihre Patenkinder bzw. die verschiedenen Projekte und überzeugen sich von der richtigen Verwendung ihrer Spenden.

Danke für alle Aktionen, die in Schulen, Kindergärten oder Kindergottesdiensten durchgeführt werden, danke für Spenden anlässlich von Betriebsjubiläen, Geburtstagen oder einfach nur Kaffeeeinladungen und den Aktivitäten Einzelner oder ganzer HCF-Unterstützungsgruppen. Und danke natürlich für jede Einzelspende! Danke auch für „tätige Hilfe“ wie das Übersetzen der Rundbriefe, die Pflege der interessanten Facebook-Seite mit vielen Videos – die man über den Link auf der Homepage auch besuchen kann, ohne selbst bei Facebook zu sein – danke für Ihre Unterstützung „vor Ort“ in Hoachanas, für die natürlich kein Euro an Spendengeldern verwendet wird.

Rundbrief Dezember 2015

Wir dürfen wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken und ich möchte mich bei Ihnen allen ganz herzlich für Ihre Unterstützung bedanken! Nur mit vielen kleinen und großen Spenden konnte das alles erreicht werden. Danke allen Kindern in Kindergottesdiensten und Schulen – ich weiß, dass da mit viel Kreativität und Engagement gearbeitet und Geld verdient und gesammelt wurde! Danke allen Gruppierungen, Clubs und Vereinen von Erwachsenen in verschiedenen Ländern! Danke etlichen Einzelpersonen und Paaren, die zugunsten des HCF auf Geburtstags- oder sogar Hochzeitsgeschenke verzichtet haben! Danke für viele Einzelspenden! Und danke natürlich an alle Firmen, die uns so großzügig unterstützen!

Danke auch allen, die ebenso wie ich auf eigene Kosten nach Namibia geflogen sind, in Bitterwasser gewohnt haben und neben dem Land auch die Leute in Hoachanas besuchten und bei der Organisation mithalfen! Tatsächlich haben auch wieder etliche Paten ihre Patenkinder und Suppenküchen besucht und sich von der verantwortungsvollen Verwendung ihrer Spendengelder überzeugt!

Danke auch allen, die mich im “Deutschland-Komitee” mit Rat und Tat unterstützen: Doris Desbessel, Kerstin Foth, Bridget Juma-Dotzer, Andrea Ormeloh, Steffen und Tonja Salvenmoser und Susanne Wilhelm! Ohne Euch wäre das alles niemals zu schaffen! Und danke allen, die hier in Aschaffenburg beim Sortieren, Kuvertieren und Frankieren der Patenpost helfen. Nur weil es so ein Team gibt, können wir so viele Patenschaften haben!

Rundbrief Feb 2015

In diesem Jahr feiert der Hoachanas-Children-Fund das 15-jährige Bestehen!

Mit der Kollekte eines Gottesdienstes mit Pater Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen konnten wir im Jahr 2000 die ersten zehn Patenkinder aufnehmen und für ein Jahr finanzieren. Aus diesem kleinen Samenkorn ist ein großer Baum geworden!

So lade ich Sie herzlich ein, am

Freitag, 31. Juli
nach Aschaffenburg

zu kommen, um Geburtstag zu feiern!

14:00 Uhr
Bachsaal der Christuskirche
Treffen mit Informationen und Bildern zu Namibia und Hoachanas und

20:00 Uhr
Christuskirche
Konzertmeditation zum Thema
“Du bist ein Segen”
wieder
mit Pater Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen.

Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
Nähere Infos kommen rechtzeitig!
Es wäre schön, wenn viele zu dieser Feier kommen könnten!

 

Hier nun der Bericht aus Hoachanas:

Im Januar und Februar war ich fünf Wochen in Bitterwasser und fast an jedem Tag in Hoachanas. Zwei Wochen lang waren auch Andrea Ormeloh zusammen mit drei weiteren Helfern aus Oelde dabei, die mich kräftig unterstützten. Vielen Dank dafür!

Es gibt wieder viel Erfreuliches zu berichten:

Rundbrief Dezember 2014

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freunde und Unterstützer des Hoachanas-Children-Fund,

In diesem Jahr feiert der Hoachanas-Children-Fund das 15-jährige Bestehen!

Mit der Kollekte eines Gottesdienstes mit Pater Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen konnten wir im Jahr 2000 die ersten zehn Patenkinder aufnehmen und für ein Jahr finanzieren. Aus diesem kleinen Samenkorn ist ein großer Baum geworden!

So lade ich Sie herzlich ein, am

Freitag, 31. Juli

nach Aschaffenburg

 zu kommen, um Geburtstag zu feiern!

 14:00 Uhr

Bachsaal der Christuskirche

Treffen mit Informationen und Bildern zu Namibia und Hoachanas und

20:00 Uhr

Christuskirche

Konzertmeditation zum Thema

“Du bist ein Segen”

wieder

mit Pater Anselm Grün und Hans-Jürgen Hufeisen.

 Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Nähere Infos kommen rechtzeitig!

Es wäre schön, wenn viele zu dieser Feier kommen könnten!

 

Vor dem Bericht aus Hoachanas möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, ohne die der HCF niemals so groß und erfolgreich geworden wäre: Bei allen Paten und oft unbekannten Spendern: Einzelpersonen, Firmen, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden…., aber auch bei allen, die in Deutschland und der Schweiz durch ihre ehrenamtliche Mithilfe die Arbeit des HCF unterstützen. Danke auch allen Privatpersonen und den Regierungsstellen der verschiedenen Ministerien in Namibia, den Mitarbeitern der Namibischen Botschaft in Berlin, der Evang. Luth. Kirche in der Republik Namibia und allen freiwilligen Helfern in Hoachanas.

 

An der Wand der Arche steht groß geschrieben:

 UNITY IS THE POWER

Hier nun der Bericht aus Hoachanas:

 

Im Januar und Februar war ich fünf Wochen in Bitterwasser und fast an jedem Tag in Hoachanas. Zwei Wochen lang waren auch Andrea Ormeloh zusammen mit drei weiteren Helfern aus Oelde dabei, die mich kräftig unterstützten. Vielen Dank dafür!

Es gibt wieder viel Erfreuliches zu berichten:

 

1. Patenkinder: Gleich am Ankunftstag traf ich abends die Jugendlichen, die am nächsten Morgen nach Rehoboth, Gibeon oder Mariental fahren mussten, um sich in den verschiedenen High Schools und dem jeweiligen Hostel (Schülerheim) anzumelden. Nie zuvor in der Geschichte von Hoachanas besuchten 22 Jugendliche eine weiterführende Schule! Vielen Dank, dass sich auf meinen Aufruf hin genügend Paten gefunden haben, die einem Jugendlichen den Schulbesuch finanzieren! Wir hätten sogar noch mehr Jugendliche aufnehmen können! Ich hoffe, diese hilfsbereiten Menschen werden dann im kommenden Jahr bereit sein, ein Highschoolkind zu unterstützen – dann stehen wir sicher vor dem gleichen Problem!  Mit Extrapost werden die neuen Paten die Briefe der Kinder und ihre Fotos erhalten.

Alle  Kinder  haben  einen  Schul- und  Heimplatz  gefunden und wir haben bereits je Schüler/in

N$ 3000 an die jeweiligen Schulen überwiesen. Die Schulen sorgen dann dafür, dass die Jugendlichen eine Schuluniform und die nötigen Schulmaterialien erhalten. Des weiteren steuern wir aus Extraspenden N$ 1 500 den monatlichen Fahrtkosten zu den Heimfahrtswochenenden bei.

 

Am nächsten Morgen um 7:00 Uhr war dann Abfahrt ins 160 km entfernte Rehoboth. Da 20 Kinder die Schule hier besuchen, war es notwendig, dass ich ebenfalls mit meinem Auto mitfuhr. Außerdem muss bei der Anmeldung die Mutter oder der Vater des Kindes dabei sein – für viele Kinder habe ich diese dann vertreten.

 

Ganz sicher hat das Versprechen, dass alle, die die 10. Klasse mit dem entsprechenden Notenschnitt bestehen, dann auch die weiterführende Schule besuchen können, dazu geführt, dass so viele Jugendliche wie nie zuvor dieses Ziel erreichten. Diese Zukunftsperspektive war sicher auch ein Grund, dass die P.J.Tsaitsaib-Schule im Ranking der Schulen einen gewaltigen Sprung nach vorne machte: Vom ehemals 15. Platz von 15 Schulen der Region (etwa so groß wie Bayern) über den 8. Platz im Jahr 2013 auf den 4. Platz im Jahr 2014. Ehrgeiziges Ziel für 2015: Das Erreichen des 2. Platzes! Wir gratulieren dem Schulleiter Herrn C.C. Topnaar, dem gesamten Lehrerkollegium und natürlich den Schülerinnen und Schülern und wünschen weiterhin viel Erfolg!

 

In den Tagen darauf erhielten wieder alle Patenkinder, die in Hoachanas die Schule besuchen, ihre Schuluniform. Außerdem händigten wir ihnen – ebenso wie den Schülerinnen und Schülern der High Schools eine neue Schultasche aus. Bei diesem Treffen sammelten wir auch wieder die Briefe der Kinder an die Paten ein, die diesen zusammen mit einem neuen Foto zugeschickt werden.

 

Leider war es wieder so, dass einige Patenkinder nicht mehr aufgetaucht sind. Manchmal ist der neue Aufenthaltsort bekannt – vielleicht, weil die Mutter oder Tante dort eine Arbeitsstelle gefunden und das Kind mitgenommen hat. Manchmal ist die lapidare Antwort, wo das Kind sei: “Auf der Farm” und manchmal weiß es einfach niemand. Ab und zu tauchen Kinder im Laufe eines Schuljahres dann doch plötzlich wieder auf. Sie sind dann natürlich enttäuscht, wenn ihnen gesagt wird, dass sie keine Patenkinder mehr sind. Wir entscheiden dann im Einzelfall, ob sie wieder aufgenommen werden. Es tut mir immer sehr leid, wenn ich den Paten mitteilen muss, dass ihre Kinder nicht mehr in Hoachanas zur Schule gehen. Aber die weitaus überwiegende Mehrheit bleibt!

2. Suppenküchen: Die beiden Schulen in Hoachanas meldeten uns wieder die Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2015 ein tägliches Mittagessen an einer der HCF-Suppenküchen erhalten. Die “Suppenküchenmütter” berieten über die Neuaufnahmen und bestätigten, dass alle aus Familien kommen, in denen die Kinder außer dem Teller Porridge in der Schulpause oft keine Mahlzeiten erhalten. Darauf verteilten sie die Kinder auf die verschiedenen Suppenküchen, die über den ganzen Ort verteilt sind. Es sind fast keine Patenkinder darunter und auch wenige Kinder, die im vergangenen Jahr eine Suppenküche besuchten. Man wollte, dass auch Kinder, die keine Patenkinder sind, vom HCF profitieren. Außerdem sollten in diesem Jahr andere Kinder als im vergangenen Jahr das Privileg einer täglichen Mahlzeit erhalten. Bei unseren Besuchen stellten wir fest, dass die Kinder sich sehr freuen, eine Suppenküche besuchen zu dürfen! Danke für alle Spenden, die das möglich machen!

 

Die Albert-Schweitzer-Suppenküche ist jetzt in neuen Händen, Anna Swartbooi kocht nun für die Kinder. Die frühere Suppenküchenmutter Melissa Kamure macht eine Ausbildung zur Köchin in Windhoek. Der Neubau der Schwarzwald-Suppenküche ist schon weit fortgeschritten. Alwina Bock, die seit 13 Jahren für Kinder kocht, freut sich schon auf den Umzug.

 

Eine große Umstellung gab es hinsichtlich des Einkaufs: Bisher bekamen die Suppenküchenmütter wöchentlich Bargeld ausgehändigt und kauften die Nahrungsmittel in Hoachanas ein. Dazu brauchten wir Bargeld, um im 130 km entfernten Mariental Gemüse und Fleisch einzukaufen. Ende 2014 gaben wir wöchentlich mehr als 1000 Euro wöchentlich an Bargeld aus, das in Mariental (130 km entfernt) vom Konto abgehoben, nach Hoachanas gebracht und hier sicher aufbewahrt werden musste und dann ausgegeben wurde. Das war natürlich mit Gefahren verbunden. Um nicht mehr mit so viel Bargeld umgehen zu müssen, haben wir mit den Suppenküchenmüttern einen Menüplan erstellt. Die dazu erforderlichen Lebensmittel bestellen wir nun in einem Geschäft in Hoachanas und bekommen sie an die Arche geliefert. Das Schaffleisch (Hackfleisch und Fleischstücke mit Knochen) kaufen wir nun bei einem Mann aus Hoachanas, der damit auch seinen Lebensunterhalt steigern kann. Für alle Bestellungen erhalten wir wöchentlich Rechnungen, die wir per Internetbanking bezahlen können.  

 

3. Kindertagesstätte Arche: Mit einer feierlichen Einweihung durch den früheren Bischof Kameeta wurde das neue Gebäude der Arche unter großer Beteiligung der Bevölkerung  offiziell eröffnet. 20 “OVCs” aus beiden Schulen  (Orphans and Vulnerable Children – Waisen und gefährdete Kinder) kommen seitdem täglich nach dem Schulunterricht zur Arche. Hier werden sie von Welfrieda, Renthia, Yvonne und Sara liebevoll empfangen und betreut, erhalten ein Mittag- und Abendessen, spielen, halten Mittagsschlaf und lernen, bevor sie wieder in ihre Häuser gehen.

Wenn jemand Zweifel hat, ob es Sinn macht, sich für den HCF zu engagieren, dann bringe er einige Tage mit den Kindern an der Arche zu! Diese strahlenden Augen der dankbaren Kinder lassen keinen Zweifel aufkommen! Und die Entwicklung von Kindern zu sehen, die über Jahre dort hinkommen dürfen, bestätigt das noch einmal!

 

Manche Kinder mögen abends gar nicht nach Hause sondern wollen am liebsten auch in der Arche schlafen – ein Zeichen, dass sie sich sicher, geborgen und wohl fühlen. Sie sind an einem sicheren Ort in einer stürmischen Zeit ihres Lebens. Danke den vielen Spendern, die mit Extraspenden die Erweiterung möglich gemacht haben und auch den laufenden Betrieb der Arche finanzieren!

 

 

 

4. Studenten:  Ganz sicher erstmals in der Geschichte von Hoachanas studieren in diesem Jahr neun junge Leute aus diesem kleinen Ort an der UNAM oder dem Polytec – ein weiterer großer Bildungserfolg. Eine junge Frau, eine zukünftige Lehrerin, wird in diesem Jahr ihr vierjähriges Studium abschließen. Sie ist seit 15 Jahren “Patenkind”! Andere haben ebenfalls das Ziel, Lehrer zu werden, oder Arzt, Tierarzt, Buchhalter, Betriebswirt usw. Die Förderung von Studenten in dieser großen Anzahl ist eine neue Herausforderung für den Hoachanas-Children-Fund. Das Studium in Namibia ist unglaublich teuer: Im Schnitt fallen für einen Studenten jährlich (!) 1500.- Euro Studiengebühren an. Dazu müssen sie Bücher anschaffen und brauchen einen Laptop, weil Hausaufgaben am Computer angefertigt und per email dem jeweiligen Professor termingerecht abgegeben   werden müssen.

Einen Platz in einem Studentenwohnheim zu ergattern, gleicht einem Lottogewinn, selbst ein Schlafplatz in einer Blechhütte in Katutura, manchmal ohne Strom und Wasser, muss teuer bezahlt werden. Dazu sind sehr weite Wege zu überwinden, man ist auf Taxis angewiesen, da es kein öffentliches Verkehrssystem gibt. Und alle, die schon einmal in Namibia eingekauft haben, wissen, dass die Preise für Lebensmittel hoch sind. Es fallen also noch einmal mindestens 1500.- Euro im Jahr an Lebenshaltungskosten an. Kein Wunder, dass kaum einer aus Hoachanas studieren konnte. Eine Studienförderung kann beantragt werden, das tun auch alle unsere Studenten. Bis ein Bescheid kommt, vergeht aber viel Zeit, in der die Gebühren bezahlt werden müssen, da sonst die Exmatrikulation droht.

Einige der Studierenden haben Paten, die für alle Kosten oder doch zumindest für einen Großteil aufkommen! Vielen Dank für diese großzügigen Spenden. So sind Gebühren und Unterhalt für dieses Jahr gesichert. Die schwierige Frage ist, wie wir in Zukunft vorgehen: Anstelle einen Studenten zu fördern, könnten wir 15 Kindern in Hoachanas eine tägliche Mahlzeit finanzieren.

Wenn man sich mit den Menschen in Hoachanas unterhält, sind sie einhellig der Meinung, dass wir die Studenten unterstützen sollten, zusammen mit denen, die sich über den Fernkurs Namcol weiterbilden oder die eine einjährige Ausbildung in einem Berufsbildungszentrum machen. Es stimmt ja auch: In Hoachanas verhungert kein Kind und der Staat tut bereits viel: inzwischen erhalten Waisenkinder eine Rente, ebenso wie Menschen mit Behinderung, Alte und Kranke. Aber natürlich sieht man immer auch unterernährte Kinder mit großen Augen am Zaun der Suppenküchen stehen….

So hoffe und bete ich, dass wir genügend Spenden erhalten, um sowohl die neun Suppenküchen und die Arche als auch die Studenten finanzieren zu können!

 

5. Trockentoiletten: Voraussichtlich am 12. März werden die Bauteile für die nächsten 15 Trockentoiletten geliefert, die von dem Bitterwasseraktionär Ralph Bürklin gespendet wurden. Wir freuen uns, dass der Bau weiterer Trockentoiletten auch von Regierungsseite unterstützt wird. Es wird jetzt offizielle Antragsformulare geben, ein örtliches Komitee entscheidet über die Vergabe und die Entsorgung wird geregelt.

Es wird noch lange dauern, bis in ganz Hoachanas eine Kanalisation verlegt ist, auch wenn man den Eindruck hat, dass die ganze männliche Bevölkerung zur Zeit damit beschäftigt ist. Bis dahin sind die Trockentoiletten eine große Verbesserung! Und für das kleine Bauunternehmen von John mit den 5 Angestellten Arbeit für etliche Monate! Vielen Dank für die großzügige Spende!

 

Von den weiteren Projekten des HCF, dem Babymilchprojekt, der Unterstützung des Kindergartens und dem Großelternprojekt werde ich in meinem nächsten Rundbrief berichten.

Danke noch einmal und herzliche Grüße

Angelika Gleich

P.S. Ich freue mich sehr, wenn Sie mir Ihre Meinungen und Ideen schreiben, auch wenn ich nicht alle beantworten kann!

 

 

 

 

Liebe Freunde und Förderer des Hoachanas-Children-Fund,
 
mehr als zwei Monate war ich jetzt in Namibia/Bitterwasser und natürlich jeden Tag in Hoachanas.
 
Hoachanas selbst hat sich in den vergangenen Monaten weiterhin unglaublich entwickelt: Man sieht immer weniger Blechhütten, dafür viele neue Steinhäuser. Das Bürogebäude des Ministry of Agriculture ist fertiggestellt, wenn auch noch nicht bezogen. Der Neubau, der daneben im Auftrag des Ministry of Trade and Industry erstellt wird, ist schon sehr weit fortgeschritten. Bald wird es also einen kleinen Supermarkt geben, ein Cafe und ein Internetcafe, dazu einen kleinen Bank- und Postschalter und möglicherweise einen Raum, in dem selbstgefertigte Waren aus Hoachanas verkauft werden. Außerdem wird ein großes neues Gebäude für das Settlement Office gebaut. Zusätzlich werden im Ortskern von Hoachanas tiefe Löcher gegraben, der Beginn einer Kanalisation. Offensichtlich mit Fördergeldern aus Deutschland wird der historische Platz hinter der Evang. Luth. Moria-Kirche als Sehenswürdigkeit für Einheimische und Touristen hergerichtet: Der Sage nach fand ein Hund hier vor urvordenklichen Zeiten Wasser. So wurde der Platz gewissermaßen zu einem heiligen Ort, an dem man sich zu Versammlungen traf.  

Rundbrief März 2014

Liebe Patinnen und Paten, Spender und Freunde des HCF,

ganz herzlichen Dank an alle, die mit ihren Spenden die Kinder in Hoachanas über den HCF unterstützen. So sind vielerlei Projekte entstanden, die Menschen helfen, von Babys über Kindergarten- und Schulkindern bis zu Studenten und Großeltern. Es ist wunderbar, dass bisher alle Paten, die ihrem Patenkind ein tägliches Mittagessen in einer Suppenküche  finanzierten, damit einverstanden waren, dass die Spende auch für ein anderes Kind verwendet werden darf.

Mein ganz besonderer Dank gilt auch jenen, die mich persönlich bei meiner Arbeit für den HCF unterstützen, besonders seit mein Mann vor zwei Jahren schwer erkrankt ist und meine Aufmerksamkeit jetzt vor allem ihm gehört.

So wurde der Rundbrief erstmals nicht von mir geschrieben – vielen Dank an Saskia Schmidt und Julia Binder, die das in die Hand genommen haben. Danke auch für alle übrigen Beiträge!

Sehr wichtig war mir auch diese Hilfe: In der letzten Oktoberwoche hat Steffen Salvenmoser, Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und Rechtsanwalt, eine umfassende Mittelverwendungsprüfung durchgeführt und die Abläufe bezüglich der Verwendung der Spendengelder dokumentiert. Die Prüfung hat ergeben, dass alle Mittel ordnungsgemäß verwendet werden. Steffen hat darüber hinaus ein paar Empfehlungen für die Vereinfachung der Abläufe gegeben, die wir auch unmittelbar umgesetzt haben. Im September wird Steffen im Rahmen seines Urlaubs „nach dem Rechten“ schauen. Außerdem ist beabsichtigt, die Finanzen regelmäßig einmal im Jahr zu prüfen. Auch Steffen hat – wie alle anderen freiwilligen Helfer – seine Kosten selbstverständlich selbst getragen.
Vielen Dank Steffen!

Der Schulleiter der P. J. Tsaitsaib, Herr Topnaar, hat eigens einen kurzen Brief mit Informationen über seine Schule geschrieben, welcher dem Rundschreiben beigefügt und unten verlinkt ist.

Rundbrief März 2013

Liebe Patinnen und Paten, Spender und Freunde des Hoachanas-Children-Fund,
 
von vielen wurde ich schon gefragt, ob es Neuigkeiten aus Hoachanas gebe – endlich ist hier nun der 1. Rundbrief dieses Jahres. Wenn Sie immer wieder einmal unsere Homepage besuchen, wissen Sie, dass ich im Januar wieder in Hoachanas war, die Patinnen und Paten erhalten mit gleicher Post wieder ein Foto und einen Brief ihres Patenkindes. Auf dem Foto sehen Sie das Kind mit dem Schulranzen, den alle am Schuljahresanfang zusammen mit der Schuluniform erhalten haben.
 
Hier eine kurze Zusammenfassung über Neues aus Hoachanas:

  • Wir haben 12 neue Patenkinder aufgenommen.
  • Es gibt eine weitere Suppenküche, die “Bitterwasser-Suppenküche”. Verantwortlich ist Nicolette Kauena,  die  Frau  von  Jeremias,  eines  Bitterwasser-Angestellten. Finanziert  wird  die Suppenküche von Aktionären und Piloten der Bitterwasser Lodge.
  • Das Material für 7 neue Trockentoiletten wurde bereits nach Hoachanas geliefert, die Steine sind hergestellt, nun kann der Bau beginnen. Das örtliche Komitee hat entschieden, wo sie gebaut werden sollen, u.a. an drei Kirchen und einer Suppenküche. Auch an den anderen Standorten ist sichergestellt, dass die Toiletten von vielen genutzt werden.
  • Ab  dem  2.  Trimester  werden  20  Kinder  der  3.  und  4.  Klassen  dreimal  wöchentlich  nach  dem Unterricht  zum  Christo-Center  kommen,  um  Lesen  und  Schreiben  zu  üben  und  natürlich anschließend ein Mittagessen zu bekommen.
  • Eine Patin, die Hoachanas gut kennt und Architektin ist, erstellt zur Zeit einen Bauplan für die Erweiterung der Arche. Wir würden gerne 20  Waisenkinder in der Kindertagesstätte betreuen. Zugleich würde dann ein kleiner Raum mit Toilette und Waschgelegenheit frei werden, in dem Helfer des HCF übernachten könnten.

Dass  der  HCF  so  gut  läuft,  ist  ganz  wesentlich  auf  Ihre  großzügigen  Spenden  zurückzuführen.  Ganz herzlichen  Dank  dafür!

Rundbrief Dezember 2012

Liebe Patinnen und Paten, Förderer und Interessierte des Hoachanas-Children-Funds,  

das Schuljahr in Namibia ging Ende November zu Ende, nach den “Sommerferien” fängt im Januar ein neues an. Dank Ihrer Hilfe konnte für  ca.  300  Schülerinnen  und  Schüler  in  verschiedenen  Schulstufen  und  Institutionen  (vom  Kindergarten  bis  zur  Universität)  der Schulbesuch finanziert werden. Außerdem erhalten ca. 100 Kinder in Hoachanas täglich ein von Ihnen gespendetes Mittagessen. Dafür möchte ich mich auch im Namen der Menschen in Hoachanas ganz herzlich bedanken.  
Es  ist  unglaublich,  wie  viele  Menschen  sich  in  selbstloser  Art  und  Weise  für  die  Kinder  von  Hoachanas  engagieren.  Die  Gruppe  um Andrea Ormeloh in Oelde organisierte neben vielen anderen Aktivitäten ein Benefizkonzert und einen Christbaumverkauf, die Albert-Schweitzer-Grundschule in Oelde studierte ein Theaterstück ein und verwendet die Einnahmen zur Finanzierung der Albert-Schweitzer-
Suppenküche. Saskia Schmidt hat wieder einen Kalender (19,90 Euro) gestaltet (Bestellung telefonisch: 0049 175 720 76 80, schriftl.: Beethovenstr.  19, 63743 Aschaffenburg.) Kinder  sammeln in Schulklassen und Kindergottesdienstgruppen, Menschen baten anstelle von Geschenken zu Hochzeit, Geburtstag, Betriebsjubiläum usw. um Spenden zugunsten des HCF. Danke auch für Spenden vom Lions-Club Main-Spessart Obernburg, von Kirchengemeinden in Deutschland und der Schweiz, etlichen Firmen  und vielen Einzelpersonen!  
Danke  auch  für  kostenlose  Unterstützung  bei  der  Organisation  –  danke  den  beiden  jungen  Schweizerinnen,  die  einen  neuen  Flyer gestaltet haben, Dank an Stefan, der immer noch den Email-Versand macht und die Homepage laufend verbessert, an Herrn Vorbeck, der die Spenden bucht und die vielen, die mir beim Sortieren und Kuvertieren der Patenpost helfen.

Rundschreiben Okt 2012

Liebe Paten, Spender und Interessierte des Hoachanas – Children – Fund,

wie viele von Ihnen sicher schon unter “Aktuelles ” auf der Homepage gesehen haben, fanden sich acht (!) Menschen aus ganz Deutschland bereit, auf eigene Kosten für ein bis zwei Wochen nach Namibia zu reisen, um meine Aufgaben in Hoachanas zu erledigen. Die ersten drei sind sogar schon wieder zuhause. Sie haben alle Patenkinder getroffen und fotografiert und Eindrückliches erlebt. Von ihren Erlebnissen erzählen sie im nächsten Rundbrief.

Die mitgebrachten Fotos und Briefe würde ich gerne am kommenden Wochenende sortieren. Wer in der Nähe von Aschaffenburg wohnt und am Samstag, 21. 10. und/oder Sonntag, 22. 10. Zeit hat, ist herzlich eingeladen, ab 14.00 Uhr zu mir nach Hause zu kommen und beim Sortieren, Kuvertieren und Frankieren zu helfen. Vielen Dank schon im Voraus! Es wäre schön, wenn Sie mir Bescheid sagen könnten, ob und wann Sie kommen können.

Rundbrief März 2012

Liebe Paten, Förderer und Interessierte des Hoachanas-Children-Fund,
 
ganz herzlichen Dank für alle Spenden zugunsten der Kinder und Projekte in Hoachanas. Ich kann immer wieder kaum glauben, wie viele Menschen sich für den Hoachanas-Children-Fund engagieren.
Danke für die Patenbeiträge und alle Spenden von Schulklassen und Kirchengemeinden in
Deutschland und der Schweiz, Chören und Gruppen wie Lions, der Freiwilligen Feuerwehr oder Motorradclubs. Dazu etliche aus Anlass eines Geburtstages, eines Geschäftsjubiläums, einer Hochzeit oder Taufe – oder einfach so. Viele Förderer der HCF tun ganz aktiv etwas, um Geld für die Kinder zu verdienen, das sie dann spenden: die Gestaltung eines Kalenders, die Herstellung einer CD, Reitstunden oder Maniküre. Elterngruppen verkaufen Selbstgebasteltes, Kindergottesdienstgruppen und Schulklassen sammeln auf der Straße Geld, gehen Schuhe putzen oder machen einen Spendenlauf, Chöre geben Benefizkonzerte – ich kann gar nicht alles aufzählen. Ich denke mir, die Freude, die bei den Kindern und Erwachsenen in Hoachanas ausgelöst wird, kommt zu Ihnen zurück!
Vielen Dank!  
Neben den natürlich hochwillkommenen “freien Spenden ” möchte ich mich auch für die
zweckgebundenen Spenden ganz herzlich bedanken. Dass es das “Großmütterprojekt” nach mehr als 10 Jahren immer noch gibt, erscheint mir wie ein Wunder. Ganz herzlichen Dank auch hier!