Geschichte

Im Jahre 1999 reiste Angelika Gleich zum ersten Mal mit ihrem Mann nach Namibia ins Segelflugzentrum Bitterwasser, um dort einen Urlaub zu verbringen. Eines Sonntags entschied sie sich, ins nahe gelegene Hoachanas zum Gottesdienst der Evangelisch Lutherischen Kirche zu gehen. Warnungen und Vorurteilen zum Trotz wurde sie dort herzlich empfangen und aufgenommen. Sie kam ins Gespräch mit dem Pfarrer. Der Grundstein einer Verbindung zu Hoachanas war damit gelegt.

Mit der Kollekte eines ökumenischen Gottesdienstes im Jahr 2000 organisierte Angelika Gleich die ersten 10 Patenschaften und gründete den Hoachanas Children Fund (HCF).

Große Unterstützung erhielt und erhält sie heute noch von der Geschäftsleitung sowie Gästen und Piloten der Bitterwasser Lodge. Inzwischen werden ca. 300 Kinder und Jugendliche unterstützt, diverse Projekte sind entstanden und der HCF wächst weiter.

Seit 2002 ist der HCF eine Unterabteilung der Deutsch-Namibischen-Gesellschaft (DNG), www.dngev.de .

 

Angelika Gleich, geboren am 20.01.1949 ist ausgebildete Lehrerin und Mitglied der Evangelisch Lutherischen Kirche. Seit der Gründung des Hoachanas Children Fund verwendet sie praktisch ihre gesamte Freizeit darauf, sich ehrenamtlich um die Organisation und Koordination der Projekte und Patenschaften ihrer Institution zu kümmern.

Etwa zwei bis drei Mal pro Jahr fliegt sie auf eigene Kosten nach Namibia, besucht die Schulen in Hoachanas und betreut die Projekte vor Ort.

 


 

Fragen an Angelika Gleich:

Was hat Sie dazu bewogen, den Hoachanas-Children-Fund ins Leben zu rufen?

“Weil es mir selber so gut geht, fühle ich die Pflicht, solchen zu helfen, die es nicht so einfach haben. Das hätte nicht unbedingt in Afrika sein müssen, aber für mich bot sich halt die Gelegenheit in Hoachanas. Ich betone immer wieder, dass ich nicht die weiße Europäerin bin, die den “armen, unterentwickelten Afrikanern” zeigen will, wie sie zu leben haben. Ich möchte sie nur bei dem unterstützen, was sie selber wollen.”

Was war Ihr eindrücklichstes Erlebnis in Hoachanas?

“Neben vielen anderen berührenden Erlebnissen waren das die Jugendlichen, die – selber ohne Essen im Bauch und Schuhen an den Füßen – nicht für sich sondern für die “armen Menschen dieser Welt” beteten.